CWG Pöttmes
CWG Pöttmes

Chronik

 

Kurzer Überblick:

 

Der Entstehungsgedanke
Die Gründung 1989
Die Kommunalwahlen 1990
Die Kommunalwahlen 1996
Wechsel des Vorsitzenden
Die Kommunalwahlen 2002
Die Kommunalwahlen 2008
Abschlußgedanken

Der Entstehungsgedanke:

Im Gemeinderat hatten nur wenige etwas zu sagen. Wenn andere einmal Einwände gebracht hätten, seien sie "niedergemacht" worden, sagte Martin Haas. Durch diese Ignoranz sei bei ihm die Idee entstanden, etwas Eigenes zu gründen.

Die Gründung 1989:

Nachdem Pöttmes mittlerweile 12 Ortsteile aufwies und diese sich im Gemeinderat nicht genügend vertreten fühlten, gründete der heutige Ehrenvorsitzende Martin Haas mit den bereits amtierenden Gemeinderäten Helmut Drittenpreis, Magnus Harlander, Franz Xaver Tyroller und Nikolaus Ruf, sowie Alois Arzberger zusammen mit weiteren „Unzufriedenen“ im Jahr 1989 die „Christliche Wählergemeinschaft Pöttmes“ (CWG). Johann Schmuttermeier, den Gemeindekämmerer, konnten sie dabei als Bürgermeisterkandidaten gewinnen. Martin Haas übernahm als Vorsitzender die Führung der CWG.

Sehr erfreulich war auch der rege Mitgliederzuwachs. Bereits im Januar 1990 wurde mit Hedwig Obeser aus Handzell das 100. Mitglied aufgenommen.

Die Kommunalwahlen 1990

Die erste Liste der CWG bei der Kommunalwahl 1990 wies folgende Bewerber auf:
Schmuttermeier Johann, Pöttmes, Haas Martin, Schnellmannskreuth, Drittenpreis Helmut, Handzell, Bernet Walter, Gundelsdorf, Arzberger Alois, Echsheim, Tyroller Franz-Xaver, Eiselsried, Harlander Magnus, Schorn, Ruf Nikolaus, Ebenried, Riedelsberger Johann, Wiesenbach, Hammerl Andreas, Osterzhausen, Feiger Jakob, Kühnhausen, Spies Martin, Grimolzhausen, Lutterschmid Walter, Gundelsdorf, Lindermayr Elisabeth, Handzell.

Die anderen politischen Gruppierungen gaben der CWG keine Chance. Sie waren der Meinung, diese könne bestenfalls einen oder zwei Sitze erobern.

Zu recht wurde die CWG damals als Ortsteilpartei bezeichnet. Da die Ortsteile zu dieser Zeit etwa 60 Prozent der Wähler stellten, ging die Rechnung der CWG auf.

Sie stellten auf Anhieb 7 der 20 Marktgemeinderäte (Helmut Drittenpreis, Martin Haas, Franz Xaver Tyroller, Alois Arzberger, Walter Bernet, Magnus Harlander und Andreas Hammerl) und den Bürgermeister Hans Schmuttermeier. Da drei Bürgermeisterkandidaten angetreten waren, musste Hans Schmuttermeier zunächst allerdings in die Stichwahl. Diese entschied er dann jedoch klar für sich.

Das Ergebnis bei der Gemeinderatswahl 1990:
Es war nicht nur eine Überraschung, sondern schlichtweg eine Sensation. Mit einem derart hohen Ergebnis hatten auch die CWG-Gründer und die CWG-Kandidaten nicht gerechnet. Die anderen Gruppierungen waren fassungslos.

Dass dieses Ergebnis nicht nur ein Glücksfall war, erwies sich dann bei der nächsten Kommunalwahl im März 1996.

Die Kommunalwahlen 1996

Als Bewerber waren aufgestellt: Schmuttermeier Johann, Pöttmes, Haas Martin, Schnellmannskreuth, Drittenpreis Helmut, Handzell, Lutterschmid Walter, Gundelsdorf, Schmaus Helmut, Pöttmes, Sigl Josef jun. Au, Hänsel Dieter, Reicherstein, Schmidberger Johann, Immendorf, Riedelsberger Johann, Wiesenbach, Huber Stefan, Ebenried, Arzberger Alois, Echsheim, Hammerl Andreas, Osterzhausen, Harlander Magnus, Schorn, Mühlpointner Rudolf, Grimolzhausen, Lindermayr Josef, Handzell, Bernet Walter, Gundelsdorf, Polzer Albrecht, Pöttmes, Centmeier Johann, Echsheim, Heinrich Richard, Schnellmannskreuth und Franz Xaver Tyroller, Eiselsried.

Das Ergebnis dieser Wahl war, dass die CWG sogar noch ein Gemeinderatsmandat dazu gewann und somit 8 von 20 Marktgemeinderäten (Helmut Drittenpreis, Martin Haas, Franz Xaver Tyroller, Alois Arzberger, Andreas Hammerl, Josef Sigl jun., Johann Riedelsberger und Walter Lutterschmid) stellte.

Der CWG-Bürgermeisterkandidat Johann Schmuttermeier setzte sich trotz zweier Gegenkandidaten bereits im ersten Wahlgang mit 72,8 % der abgegebenen Stimmen souverän durch. Zum dritten Bürgermeister wurde Helmut Drittenpreis von der CWG gewählt.

Wechsel des Vorsitzenden:

Nach dieser erfolgreichen Wahl sah Martin Haas die Zeit für gekommen, die Führung an einen jüngeren abzugeben. Konrad Modlmeyr übernahm den Vorsitz der CWG.

Auch bei der Kommunalwahl im März 2002 trat die nun bereits über 220 Mitglieder aufweisende CWG wieder mit einer vollen Liste an.

Die Kommunalwahlen 2002:

Bewerber waren: Schmuttermeier Johann, Pöttmes, Modlmeyr Konrad, Schnellmannskreuth, Schury Renate, Schorn, Lindermayr Josef, Handzell, Daferner Gerhard, Immendorf, Deistler Andrea, Pöttmes, Lutterschmid Walter, Gundelsdorf, Sigl Josef, Au, Arzberger Alois, Echsheim, Obeser Martin, Pöttmes, Riedelsberger Johann, Wiesenbach, Huber Stefan, Ebenried, Mitterhuber Robert, Pöttmes, Surrer Franz, Echsheim, Loquai Artur, Pöttmes, Lesti Ludwig, Gundelsdorf, Drittenpreis Helmut, Handzell, Haas Martin, Schnellmannskreuth, Poisl Erich, Pöttmes, Tyroller Xaver, Eiselsried.

Auch bei dieser Kommunalwahl schnitt die CWG ebenso erfolgreich ab, wie bei der Wahl 1996. Sie stellt nun erneut den Bürgermeister. Johann Schmuttermeier wurde mit 91% !!! der abgegebenen Stimmen als Bürgermeister wiedergewählt.

Außerdem stellt die CWG 8 der 20 Marktgemeinderäte (Helmut Drittenpreis, Xaver Tyroller, Konrad Modlmeyr, Erich Poisl, Gerhard Daferner, Martin Haas, Martin Obeser, Johann Riedelsberger).

Die Kommunalwahlen 2008:

Bewerber waren: Schmuttermeier Johann Pöttmes (Bürgermeisterkandidat), Helmut Drittenpreis Handzell, Gerhard Daferner Immendorf, Hermine Faßler Handzell ,Erwin Reiter Gundelsdorf, Georg Schmid Schnellmannskreuth, Holger Deistler Pöttmes, Lenk Mathias Echsheim, Mitterhuber Robert, Pöttmes, Lohner Georg Handzell, Hänsel Dieter Reicherstein, Riedelsberger Johann Wiesenbach, Keller Ottmar Ebenried, Pukas Herbert Pöttmes, Hörmann Sylvia Immendorf, Glas Renate Schorn, Poisl Erich Pöttmes, Tyroller Xaver Eiselsried.

Diese Kommunalwahl war für die CWG geprägt von Licht und Schatten. Leider konnte sich unser bisheriger Bürgermeister Johann Schmuttermeier nach 18 Jahren erfolgreicher Arbeit an der Spitze unserer Gemeinde in einer Stichwahl nicht gegen, Franz Schindele, Bürgerblock durchsetzen. Unbestritten tritt damit ein Mann von der politischen Bühne ohne den Pöttmes nicht die Gemeinde wäre die Sie heute ist. Er hinterlässt seinem Nachfolger eine intakte, schuldenfreie und starke Kommune. Eine hervorragende Verwaltung und eine große Anzahl von Projekten die eigentlich nur noch abgewickelt werden müssen, wie z. B. den Bau des neuen Rathauses, viele Projekte in der Abwasserbeseitigung, Bau.- und Gewerbegebiete. an dieser Stelle gebührt Hans Schmuttermeier der uneingeschränkte Dank der gesamten CWG.

Die CWG erreichte insgesamt 22.178 der abgegebenen Stimmen und somit die meisten Stimmen aller zur Wahl angetretenen Parteien. Vor allem die Ortsteile waren wieder maßgeblich an diesem erfreulichen Ergebnis beteiligt. Mit hervorragenden Ergebnissen schafften wieder 7 Kandidaten den Einzug in den Gemeinderat. Erfreulich dabei war, das mit Robert Mitterhuber und Mathias Lenk zwei neue Gemeinderäte und mit Ottmar Keller und Dieter Hänsel wieder zwei Ortssprecher gewählt wurden. Leider konnten wir für diese Legislaturperiode für die Ortsteile Gundelsdorf und Schnellmannskreuth trotz kompetenter Kandidaten weder einen Gemeinderat, noch einen Ortssprecher stellen.

Ein trauriges Kapitel dieser Wahlen waren auch die Wahlen zum 2. und 3. Bürgermeister. Trotz vieler Gespräche mit den anderen Fraktionen war es uns nicht möglich eine der beiden Positionen mit CWG Kandidaten zu besetzen. Auch das Wahldebakel Ihrer Spitzenkandidatin schreckte die CSU Fraktion nicht davor zurück dem Bürgerblock auch noch den 3. Bürgermeister zuzugestehen, um Ihre Kandidatin als 2. Bürgermeisterin zu installieren. Sicherlich hätte der Bürger anders entschieden.

Die CWG stellt nach dieser Wahl 7 der 20 Marktgemeinderäte es sind dies Helmut Drittenpreis, Gerhard Daferner, Mathias Lenk, Robert Mitterhuber, Johann Riedelsberger, Erich Poisl und Xaver Tyroller. Zum Fraktionssprecher wurde Gerhard Daferner bestimmt.

Abschlußgedanken:

Unsere Mitglieder im Marktgemeinderat spiegeln einen repräsentativen Querschnitt durch die ganze Bevölkerung. Sie setzen sich unabhängig und mit gesundem Menschenverstand für die Belange der Großgemeinde ein.

Die Marktgemeinde hat es. Wir wollen es bewahren und weiterentwickeln. Durch eine konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit mit allen Fraktionen die im Gemeinderat vertreten sind wollen wir gute und ehrliche politische Arbeit leisten. Allerdings fordern wir auch diese Verhaltensregeln von unseren politischen Mitstreitern in diesem Gremium. Denn nur auf diese Weise ist eine zukunftsorientierte und erfolgreiche Gemeindepolitik möglich. Bedanken möchten sich der gesamte Vorstand und alle Kandidaten bei allen Mitgliedern und Wählern der CWG den dieser großer Rückhalt aus der Bevölkerung ist die Grundlage für den Erfolg der Christlichen Wählergemeinschaft Pöttmes.

 

Seit 1990 ist die „Christliche Wählergemeinschaft Pöttmes“ im Marktgemeinderat in Pöttmes politisch vertreten. Begonnen hat es im Jahre 1989. Ein Teil der CSU-

Marktgemeinderäte hat sich wegen Unzufriedenheit und zu wenig Unterstützung von der CSU abgespalten und zu einer politischen Gruppierung zusammengeschlossen. Hauptanliegen war, den eingemeindeten Ortsteilen im Marktgemeinderat zu mehr Recht wie bisher zu verhelfen. Auch an einen eigenen Bürgermeisterkandidat wurde gedacht.  

Am 24. April 1989 haben sich dann im Gasthaus „Linde“ in Schorn die nachfolgenden Mitglieder getroffen und die Gründungsversammlung der Wählergruppe „Christliche Wählergemeinschaft Pöttmes“ abgehalten.

 

Es waren dies                                   Martin Haas, Schnellmannskreuth

                                                            Franz Schrott, Aumühle

                                                            Helmut Drittenpreis, Handzell

                                                            Xaver Tyroller, Eiselsried

                                                            Walter Lutterschmid, Gundelsdorf

                                                            Andreas Hammerl, Osterzhausen

                                                            Alois Arzberger, Echsheim

                                                            Johann Gieß, Echshheim

                                                            Johann Riedelsberger, Wiesenbach

                                                            Nikolaus Ruf, Ebenried

                                                            Josef Golling, Kühnhausen

                                                            Johann Schmuttermeier, Pöttmes

                                                            Magnus Harlander, Schorn

                                                            Walter Bernet, Gundelsdorf

Hans Schmuttermeier hatte am 1.4.1990 die Stichwahl gegen Helmut Schenke gewonnen – Das war natürlich die Krönung!!    

Nachdem Hans Schmuttermeier die Stichwahl am 01.04.1990 gegen Helmut Schenke als Bürgermeister gewinnen konnte, konnte die CWG bereits an der Wahl am 18.03.1990,   7 Marktgemeinderäte stellen.

 

Bei der Wahl 1996 konnte die CWG neben 

Dem 1. Bürgermeister  Hans Schmuttermeier insgesamt 8 Marktgemeinderäte und 1. Ortssprecher stellen.

Kommunalwahlen 2002

Johann Schmuttermeier konnte seine 3. Amtszeit als  1. Bürgermeister antreten. Ihm zur Seite standen wiederum 8 Marktgemeinderäte von der CWG und 2 Ortssprecher.

Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 2. März 2008

Nach 18 Jahren musste unser Bgm.Kandidat Hans Schmuttermeier in der Stichwahl sein Amt an unseren noch amtierenden Bürgermeister Franz Schindele abgeben.

 

Auch bei den Sitzen des Marktgemeinderates musste die CWG 1 Platz abgeben. Es konnten nur noch 7 Plätze besetzt werden sowie 2 Ortssprecher

Wahlen am 16.3.20014

Es gab nur 1 Bgm.Kandidaten:           Franz Schindele

Bei den Gemeinderatswahlen haben wir gegenüber 2008 nochmals einen Platz verloren. Es konnten nur noch 6 Plätze im Gremium besetzt werden.

 

 

 

Mitgliederver-sammlung mit anschliessender Nominierungs-versammlung  am 13.12.2019 

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